QUARTALSPROGRAMM

Die Dauerausstellung des Handwerksmuseum Deggendorf

Lehrling - Geselle - Meister

Die Aus­bil­dung war und ist der Stolz des Hand­werks. Be­reits im Mit­tel­al­ter leg­te es sei­ne Aus­bil­dung in den Zunf­tord­nun­gen fest. Erst mit Ab­schaf­fung der Zünf­te (in Bay­ern 1825) und der Ein­füh­rung der Schul­pflicht (in Bay­ern seit 1803) ent­wi­ckel­te sich das dua­le Aus­bil­dungs­sys­tem. Nun kam zum Ler­nen in der Werk­statt die Schu­le hin­zu. Ge­werb­li­che Fort­bil­dungs­schu­len wur­den ge­grün­det, aus de­nen sich im 20. Jahr­hun­dert die Be­rufs­schu­len ent­wi­ckel­ten.

In die­ser Ab­tei­lung wird der Wan­del der Hand­werks­aus­bil­dung dar­ge­stellt: Zunft­ge­rät­schaf­ten, Hand­werks­lie­der, Wan­der­bü­cher so­wie die Por­traits ei­nes Meis­ter­ehe­paa­res aus der zünf­ti­schen Aus­bil­dungs­zeit ste­hen den mo­der­nen Lehr­lings­ar­bei­ten, Ge­sel­len- und Meis­ter­stü­cken ge­gen­über.